Wie verbindest du Sally AI mit Make?
Um Sally mit Make zu verbinden, nutzt du einen Webhook. Sally schickt damit die Ergebnisse eines Meetings automatisch an eine Adresse deiner Wahl. Dein Make-Szenario arbeitet von dort aus weiter.
Der Ablauf hat drei Teile. In Make legst du den Webhook an und kopierst die Adresse, in Sally richtest du den Webhook mit dieser Adresse ein. Danach lässt du Make die Datenstruktur aus einem Beispiel-Body erzeugen. Wenn du mit Webhooks noch nicht gearbeitet hast, lies vorher den Webhook-Guide, dort steht ausführlich, was ein Webhook ist und welche Felder er mitbringt.
Schnellnavigation
1. Wie erstellst du ein Szenario in Make?
1.1. Trigger in Make konfigurieren
Zuerst brauchst du in Make einen Webhook. Er ist der Eingang für alles, was Sally später sendet.
- Gehe in Make zu Scenarios und klicke auf das +. Suche nach Webhooks und wähle unter Triggers den Punkt Custom webhook.
- Make zeigt die erzeugte Adresse und wartet auf Daten. Klicke auf Copy address to clipboard, an diese Adresse schickt Sally später die Ergebnisse.
1.2. Webhook in Sally konfigurieren
Jetzt trägst du die kopierte Adresse in Sally ein.
- Öffne in Sally die Einstellungen unten links in der Seitenleiste.
- Wähle unter Konfiguration den Punkt Integrationen und dort den Reiter Webhooks. Klicke unter Webhooks (Persönlich) auf Webhook anlegen.
Webhooks (Persönlich) feuern nach der Zusammenfassung deiner eigenen Meetings. Webhooks (Unternehmen) gelten für das ganze Unternehmenskonto und werden von Administratoren verwaltet. Für ein eigenes Make-Szenario nimmst du den persönlichen Bereich.
- Fülle im Dialog Webhook anlegen den oberen Teil aus: Name, optional eine Beschreibung, den Trigger, die Sprache, die Webhook-URL aus Make und die Authentifizierung.
- Scrolle im Dialog nach unten. Unter Body-Inhalte legst du fest, was Sally mitsendet. Unter Optionen bestimmst du, wann der Webhook feuert. Klicke dann auf Anlegen.
Die folgende Tabelle erklärt jedes Feld des Dialogs.
| Feld | Bedeutung |
|---|---|
| Name | Pflicht. Anzeigename des Webhooks. Wähle etwas, das du später wiedererkennst, beispielsweise „CRM-Eintrag via make". |
| Beschreibung | Optional. Notiz, wofür der Webhook ausgelöst wird. Hilft, wenn mehrere Webhooks nebeneinander laufen. |
| Trigger | Pflicht. Bestimmt, wann Sally sendet. Automatisch nach jeder Zusammenfassung führt den Webhook nach jeder Transkription aus, also nach einem Video- oder Audio-Upload und nach einem Meeting, an dem Sally teilgenommen hat. |
| Für alle Sprachen auslösen | Eingeschaltet feuert der Webhook unabhängig davon, in welcher Sprache die Zusammenfassung erstellt wurde. |
| Webhook-URL | Pflicht. Die Adresse, die du in Make kopiert hast. |
| Authentifizierung | Legt fest, wie sich Sally beim Zielsystem anmeldet. Für Make genügt Keine, weil die Webhook-Adresse selbst nicht öffentlich ist. Welche weiteren Methoden es gibt und wann du sie brauchst, steht im Webhook-Guide. |
| Custom Headers (optional) | Über Header hinzufügen ergänzt du eigene Header, beispielsweise einen API-Key. Für ein Make-Szenario brauchst du das normalerweise nicht. |
| Body-Inhalte | Bestimmt, welche Felder im POST-Body landen: Zusammenfassung, Sektionsinhalte, Einwände, Gesprächsziele und Transkript. Nur eingeschaltete Felder werden bei jedem Auslösen mitgeschickt. Je weniger du sendest, desto kleiner und schneller ist die Anfrage. |
| Vorschau und Beispiel-Body kopieren | Zeigt den Body mit den gewählten Schaltern und kopiert ihn in die Zwischenablage. Genau diesen Body brauchst du in Schritt 1.3 für Make. |
| Bei Re-Summarization erneut auslösen | Ausgeschaltet feuert der Webhook nur beim ersten Mal. Eingeschaltet sendet Sally auch dann, wenn eine Zusammenfassung neu erzeugt wird. |
| Webhook aktiv | Schaltet den Webhook ein. Ausgeschaltet bleibt er stehen, ohne dass du ihn löschen musst. |
Ab jetzt schickt Sally die gewählten Inhalte an dein Make-Szenario, sobald der Trigger greift.
In der Liste steht hinter jedem Webhook seine Body-Version. Neue Webhooks legt Sally in der aktuellen Version an, ältere sind als Veraltet oder Läuft aus markiert. Läuft bei dir noch ein alter Webhook, lege ihn mit denselben Einstellungen neu an, damit er auf der aktuellen Version arbeitet. Die Version bestimmt den Aufbau des Bodys, nach dem Neuanlegen kommt also womöglich ein anderer Body an. Erzeuge danach noch einmal die Datenstruktur in Make aus dem Beispiel-Body.
1.3. Make-Trigger mit der Datenstruktur von Sally erweitern
Dieser Schritt ist optional, aber empfohlen. Mit einem Beispiel-Body erzeugt Make die Felder selbst. Das erspart dir das Anlegen von Hand und damit auch Tippfehler in den Feldnamen.
- Gehe in Sally zurück in den Reiter Webhooks und klicke bei deinem Webhook auf das Stift-Symbol.
- Klicke auf Beispiel-Body kopieren. Über Vorschau siehst du den Body vorher im Fenster, er spiegelt genau die Schalter, die du unter Body-Inhalte gesetzt hast.
- Öffne in Make den Webhook, klicke auf Add data structure und dort auf Generate. Wähle als Content type den Wert JSON, füge den Body unter Sample data ein und klicke auf Generate.
2. Wie überprüfst du die Webhook-Aktivitäten im Log?
Zum Schluss prüfst du, ob Sally wirklich sendet. Sally protokolliert jede Auslösung, du siehst also, was an Make geschickt wurde und wie Make geantwortet hat.
- Gehe in den Reiter Webhooks und klicke bei deinem Webhook auf das Dokument-Symbol.
Sobald der Trigger gegriffen hat, stehen im Log die Einträge. Jeder Eintrag zeigt:
- Ausführungszeit: wann Sally gesendet hat.
- Endpunkt: die Webhook-Adresse aus Make.
- HTTP-Status: die Antwort von Make, beispielsweise
202 Accepted.
Über Details siehst du die gesendete Anfrage samt Body.
2.1. Was bedeuten die HTTP-Statuscodes?
Der Status kommt von Make, nicht von Sally. Er sagt dir also, ob die Anfrage angekommen ist und wo du bei einem Fehler suchen musst.
| Status | Bedeutung | Was du tun kannst |
|---|---|---|
| 200 OK, 204 No Content | Make hat die Anfrage angenommen. | Nichts, die Verbindung funktioniert. |
| 202 Accepted | Make hat angenommen und arbeitet das Szenario im Hintergrund ab. | Wenn im Szenario trotzdem nichts passiert, prüfe in Make die Ausführungshistorie. |
| 400 Bad Request | Make versteht den Body nicht, meist weil die Datenstruktur nicht zu den gesendeten Feldern passt. | Erzeuge die Datenstruktur in Make neu aus dem aktuellen Beispiel-Body. |
| 401 Unauthorized, 403 Forbidden | Das Ziel weist die Anfrage ab. | Bei Make selten, weil dort Keine als Authentifizierung reicht. Prüfe Authentifizierung und Custom Headers im Webhook. |
| 404 Not Found, 410 Gone | Die Adresse antwortet nicht mehr, beispielsweise weil der Webhook in Make gelöscht oder neu erzeugt wurde. | Adresse in Make erneut kopieren und im Webhook eintragen. |
| 429 Too Many Requests | Es kommen zu viele Anfragen in kurzer Zeit. | Sende weniger Inhalte oder entlaste das Szenario in Make. |
| 500, 502, 503, 504 | Make war nicht erreichbar oder das Szenario ist mit einem Fehler abgebrochen. | Später erneut auslösen und in Make prüfen, warum das Szenario abgebrochen ist. |
Wenn in Make nichts ankommt, prüfe zuerst das Log in Sally. Steht dort kein Eintrag, hat der Trigger nicht gegriffen, dann liegt es an Sally. Steht ein Eintrag mit einem Fehlerstatus, liegt es am Ziel, also an der Adresse, der Authentifizierung oder dem Szenario in Make.









