Wie verbindest du Sally AI mit n8n?
Um Sally mit n8n zu verbinden, nutzt du einen Webhook. Sally schickt damit die Ergebnisse eines Meetings automatisch an eine Adresse deiner Wahl. Dein n8n-Workflow arbeitet von dort aus weiter.
Der Ablauf hat zwei Teile. In n8n legst du einen Workflow mit einem Webhook-Trigger an und kopierst die Production URL, in Sally richtest du den Webhook mit dieser Adresse ein. Wenn du mit Webhooks noch nicht gearbeitet hast, lies vorher den Webhook-Guide, dort steht ausführlich, was ein Webhook ist und welche Felder er mitbringt.
Schnellnavigation
1. Wie erstellst du einen Workflow in n8n?
1.1. Einen Webhook-Trigger in n8n hinzufügen
Zuerst musst du einen neuen Workflow erstellen und einen Webhook-Trigger hinzufügen. Dieser Webhook ist der Einstiegspunkt für alle Daten, die Sally sendet.
So geht's:
- Gehe in n8n auf den Tab Personal und klicke auf „Create Workflow“.
- Gib deinem Workflow einen klaren Namen (z. B. sally-webhook) und füge den ersten Schritt hinzu.
- Drücke auf das + Symbol in der Mitte.
- Suche nach Webhook und wähle es aus.
- Konfiguriere den Webhook:
- HTTP Method:
POST→ da Sally immer Daten sendet. - Path: eine einfache, klare Bezeichnung (z. B.
sally-webhook) → dieser Wert wird Teil der finalen Webhook-URL. - Respond:
Immediately→ sorgt dafür, dass Sally sofort eine Bestätigung erhält.
- HTTP Method:
- Wechsle auf Production URL. Das ist die endgültige URL, die Sally ansprechen wird.
Du kannst die Production URL hier bereits mit einem Klick kopieren. Diese brauchst du später, wenn du den Webhook in Sally einrichtest.
- Aktiviere anschließend deinen Workflow.
Die erste Aktivierung muss direkt im Editor erfolgen, nicht in der Übersicht.
Danach kannst du den Workflow auch bequem über die Übersicht ein- oder ausschalten.
- Dein Webhook in n8n ist nun erstellt. Der nächste Schritt ist, diesen Webhook in Sally zu konfigurieren, damit Events (wie Zusammenfassungen) dorthin gesendet werden können.
1.2. Den Webhook in Sally konfigurieren
Jetzt trägst du die kopierte Adresse in Sally ein.
- Öffne in Sally die Einstellungen unten links in der Seitenleiste.
- Wähle unter Konfiguration den Punkt Integrationen und dort den Reiter Webhooks. Klicke unter Webhooks (Persönlich) auf Webhook anlegen.
Webhooks (Persönlich) feuern nach der Zusammenfassung deiner eigenen Meetings. Webhooks (Unternehmen) gelten für das ganze Unternehmenskonto und werden von Administratoren verwaltet. Für einen eigenen n8n-Workflow nimmst du den persönlichen Bereich.
- Fülle im Dialog Webhook anlegen den oberen Teil aus: Name, optional eine Beschreibung, den Trigger, die Sprache, unter Webhook-URL die Production URL aus n8n und die Authentifizierung.
- Scrolle im Dialog nach unten. Unter Body-Inhalte legst du fest, was Sally mitsendet. Unter Optionen bestimmst du, wann der Webhook feuert. Klicke dann auf Anlegen.
Die folgende Tabelle erklärt jedes Feld des Dialogs.
| Feld | Bedeutung |
|---|---|
| Name | Pflicht. Anzeigename des Webhooks. Wähle etwas, das du später wiedererkennst, beispielsweise „CRM-Eintrag via n8n". |
| Beschreibung | Optional. Notiz, wofür der Webhook ausgelöst wird. Hilft, wenn mehrere Webhooks nebeneinander laufen. |
| Trigger | Pflicht. Bestimmt, wann Sally sendet. Automatisch nach jeder Zusammenfassung führt den Webhook nach jeder Transkription aus, also nach einem Video- oder Audio-Upload und nach einem Meeting, an dem Sally teilgenommen hat. |
| Für alle Sprachen auslösen | Eingeschaltet feuert der Webhook unabhängig davon, in welcher Sprache die Zusammenfassung erstellt wurde. |
| Webhook-URL | Pflicht. Die Production URL aus n8n. Die Test URL funktioniert nur, solange der Editor lauscht. |
| Authentifizierung | Legt fest, wie sich Sally beim Zielsystem anmeldet. Für einen offenen n8n-Webhook genügt Keine. Hast du im Webhook-Node eine Authentifizierung gesetzt, wähle hier die passende Methode. Welche es gibt, steht im Webhook-Guide. |
| Custom Headers (optional) | Über Header hinzufügen ergänzt du eigene Header, beispielsweise einen API-Key. |
| Body-Inhalte | Bestimmt, welche Felder im POST-Body landen: Zusammenfassung, Sektionsinhalte, Einwände, Gesprächsziele und Transkript. Nur eingeschaltete Felder werden bei jedem Auslösen mitgeschickt. Je weniger du sendest, desto kleiner und schneller ist die Anfrage. |
| Vorschau und Beispiel-Body kopieren | Zeigt den Body mit den gewählten Schaltern und kopiert ihn in die Zwischenablage. Praktisch, um den Workflow in n8n ohne echtes Meeting zu testen. |
| Bei Re-Summarization erneut auslösen | Ausgeschaltet feuert der Webhook nur beim ersten Mal. Eingeschaltet sendet Sally auch dann, wenn eine Zusammenfassung neu erzeugt wird. |
| Webhook aktiv | Schaltet den Webhook ein. Ausgeschaltet bleibt er stehen, ohne dass du ihn löschen musst. |
Ab jetzt schickt Sally die gewählten Inhalte an deinen n8n-Workflow, sobald der Trigger greift.
In der Liste steht hinter jedem Webhook seine Body-Version. Neue Webhooks legt Sally in der aktuellen Version an, ältere sind als Veraltet oder Läuft aus markiert. Läuft bei dir noch ein alter Webhook, lege ihn mit denselben Einstellungen neu an. Die Version bestimmt den Aufbau des Bodys, nach dem Neuanlegen kommt also womöglich ein anderer Body an. Prüfe danach im Workflow, ob deine Knoten noch mit den Feldern arbeiten, die tatsächlich ankommen.
2. Wie überprüfst du die Webhook-Aktivitäten im Log?
Zum Schluss prüfst du, ob Sally wirklich sendet. Sally protokolliert jede Auslösung, du siehst also, was an n8n geschickt wurde und wie n8n geantwortet hat.
- Gehe in den Reiter Webhooks und klicke bei deinem Webhook auf das Dokument-Symbol.
Sobald der Trigger gegriffen hat, stehen im Log die Einträge. Jeder Eintrag zeigt:
- Ausführungszeit: wann Sally gesendet hat.
- Endpunkt: die Production URL aus n8n.
- HTTP-Status: die Antwort von n8n, beispielsweise
200 OK.
Über Details siehst du die gesendete Anfrage samt Body.
2.1. Was bedeuten die HTTP-Statuscodes?
Der Status kommt von n8n, nicht von Sally. Er sagt dir also, ob die Anfrage angekommen ist und wo du bei einem Fehler suchen musst.
| Status | Bedeutung | Was du tun kannst |
|---|---|---|
| 200 OK, 204 No Content | n8n hat die Anfrage angenommen. | Nichts, die Verbindung funktioniert. |
| 202 Accepted | n8n hat angenommen und arbeitet den Workflow im Hintergrund ab. | Wenn im Workflow trotzdem nichts passiert, prüfe in n8n die Executions. |
| 400 Bad Request | n8n versteht den Body nicht. | Prüfe im Webhook-Node, ob HTTP Method auf POST steht. Sieh dir außerdem den Beispiel-Body aus Sally an. |
| 401 Unauthorized, 403 Forbidden | n8n weist die Anfrage ab. | Im Webhook-Node ist eine Authentifizierung gesetzt, die im Sally-Webhook fehlt oder nicht passt. |
| 404 Not Found | Unter diesem Pfad ist kein Webhook registriert. | Häufigster Fall: der Workflow ist nicht aktiv, oder im Sally-Webhook steht die Test URL statt der Production URL. |
| 429 Too Many Requests | Es kommen zu viele Anfragen in kurzer Zeit. | Sende weniger Inhalte oder entlaste den Workflow. |
| 500, 502, 503, 504 | n8n war nicht erreichbar oder der Workflow ist mit einem Fehler abgebrochen. | Später erneut auslösen und in n8n unter Executions prüfen, warum der Workflow abgebrochen ist. |
Wenn in n8n nichts ankommt, prüfe zuerst das Log in Sally. Steht dort kein Eintrag, hat der Trigger nicht gegriffen, dann liegt es an Sally. Steht ein Eintrag mit einem Fehlerstatus, liegt es am Ziel, also an der Adresse, der Authentifizierung oder dem Workflow in n8n.










