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Datenschutzhinweis per E-Mail vor Meetings

Sally kann Meetingteilnehmer automatisch per E-Mail vor Beginn eines Meetings informieren, wenn eine Aufzeichnung geplant ist. Diese Einstellung legt fest, ob eine E-Mail versendet wird und wie die Einwilligung gehandhabt wird.

Zu finden ist sie in den Datenschutzeinstellungen im Bereich Informationspflicht.

Wer das ändern darf

Diese Einstellung gilt unternehmensweit, sie wird für alle im Unternehmen gleich festgelegt.
Ändern können sie nur Owner und Admins, Mitglieder nicht.

Schnellnavigation

  1. E-Mail-Datenschutzhinweis konfigurieren
  2. Einwilligungen verwalten und anpassen

1. E-Mail-Datenschutzhinweis konfigurieren​

  1. Öffne Einstellungen unten in der linken Seitenleiste.
Sally Seitenleiste mit dem markierten Eintrag Einstellungen unten links
Abbildung 1: Einstellungen öffnen
  1. Wähle unter Verwaltung den Punkt Datenschutz und links den Bereich Informationspflicht.
  2. Öffne den Abschnitt Datenschutzhinweis via E-Mail vor Meetings. Die Zeile darunter zeigt, ob der Hinweis gerade aktiv ist: E-Mail-Hinweis: An.
  3. Schalte E-Mail-Hinweis vor Meeting ein, wenn externe Teilnehmer vor dem Meeting per E-Mail über die geplante Aufzeichnung informiert werden sollen.
  4. Wähle unter E-Mail-Hinweis: Zustimmung der Teilnehmer zwischen Opt-out und Opt-in.
  5. Klicke auf Speichern. Solange du nicht gespeichert hast, steht links neben dem Button der Vermerk Ungespeicherte Änderungen.
Bereich Informationspflicht in den Datenschutzeinstellungen mit dem Schalter für den E-Mail-Hinweis, den Optionen Opt-out und Opt-in und dem Button Speichern
Abbildung 2: E-Mail-Hinweis einschalten und Zustimmung festlegen
Info

Interne Benutzer erhalten keine E-Mail. Wer als intern gilt, steuerst du über die internen Domains.

Der Unterschied zwischen Opt-out und Opt-in

In beiden Fällen verschickt Sally dieselbe Art E-Mail. Der Unterschied liegt nur darin, was passiert, wenn niemand darauf antwortet.

Opt-outOpt-in
Niemand antwortetSally nimmt teilSally nimmt nicht teil
Teilnehmer müssennichts tun, dürfen aber widersprechenausdrücklich zustimmen
Sinnvoll, wennein Hinweis vorab genügtdu eine dokumentierte Zustimmung brauchst, zum Beispiel in streng regulierten Bereichen

1.1 Opt-out​

Sally nimmt am Meeting teil, solange niemand widerspricht. Das ist die Voreinstellung.

Die E-Mail nennt Termin, Uhrzeit und die einladenden Personen, Sie erklärt kurz, was Sally im Meeting tut. Dazu verlinkt sie die Datenschutzinformationen. Darunter stehen drei Schaltflächen:

  • Teilnahme für dieses Meeting ablehnen
  • Teilnahme für alle zukünftigen Meetings ablehnen
  • Erlauben und zukünftig nicht mehr fragen

Ein einzelner Widerspruch genügt, dann bleibt Sally dem Meeting fern.

Beispiel der Opt-out-E-Mail mit den drei Schaltflächen zum Ablehnen oder Erlauben
Abbildung 3: So sieht die Opt-out-E-Mail aus

1.2 Opt-in​

Sally nimmt nur teil, wenn alle externen Teilnehmer vorher zugestimmt haben. Antwortet eine Person nicht, bleibt Sally draußen.

Die E-Mail bittet ausdrücklich um Zustimmung und bietet zwei Schaltflächen:

  • Erlaubnis einmalig erteilen
  • Erlauben und zukünftig nicht mehr fragen
Beispiel der Opt-in-E-Mail mit den beiden Schaltflächen zum Erteilen der Erlaubnis
Abbildung 4: So sieht die Opt-in-E-Mail aus
Versandzeitpunkt der E-Mail

Standardmäßig wird die E-Mail eine Stunde vor dem Meeting versendet. Bei kurzfristigen Meetings erfolgt der Versand, wenn das Meeting mindestens 15 Minuten vor Beginn erstellt wurde. Bei noch kürzerer Vorlaufzeit wird keine E-Mail verschickt.

Opt-out während des Meetings

Teilnehmer können jederzeit im Meeting per „opt out“ im Chat widersprechen. In diesem Fall verlässt Sally automatisch das Meeting.


2. Einwilligungen verwalten und anpassen​

In diesem Bereich kannst du die Einwilligungen von Meetingteilnehmern einsehen und gezielt bearbeiten. Das ist besonders hilfreich, wenn Teilnehmer ihre Entscheidung z. B. versehentlich falsch getroffen haben oder du Einwilligungen im Nachgang korrekt dokumentieren möchtest.

DSGVO beachten

Das Bearbeiten von Einwilligungen ohne Zustimmung der betroffenen Personen kann gegen die DSGVO verstoßen. Nimm Änderungen daher nur in Absprache mit den jeweiligen Teilnehmern vor und dokumentiere diese im Zweifel intern.

2.1 Einwilligungen einsehen​

  1. Öffne Einstellungen und wähle unter Verwaltung den Punkt Datenschutz, dort den Bereich Informationspflicht.
  2. Klicke im Abschnitt Datenschutzhinweis via E-Mail vor Meetings auf Einwilligungen verwalten.
Abschnitt Datenschutzhinweis via E-Mail vor Meetings mit dem markierten Button Einwilligungen verwalten
Abbildung 5: Einwilligungen verwalten öffnen
  1. Du landest in der Übersicht Einwilligungen verwalten. Dort legst du pro externer E-Mail-Adresse fest, ob Sally an ihren Meetings teilnehmen darf. Solange nichts erfasst ist, steht dort Noch keine Einwilligungen erfasst.
Übersicht Einwilligungen verwalten mit dem Suchfeld und dem markierten Button E-Mail hinzufügen
Abbildung 6: Übersicht der Einwilligungen

Sobald Einträge vorhanden sind, zeigt die Tabelle:

  • E-Mail der Person
  • Status, also An allen Meetings teilnehmen oder An keinem Meeting teilnehmen
  • Erteilt am mit dem Datum der Entscheidung
  • Aktion mit dem Eintrag Zurücksetzen

Über das Suchfeld findest du eine Adresse auch in langen Listen direkt.

2.2 Einwilligungen bearbeiten​

Du hast zwei Möglichkeiten, Einwilligungen anzupassen:

  • Einwilligung zurücksetzen → Teilnehmer kann erneut entscheiden
  • E-Mail manuell hinzufügen → Einwilligung vorab definieren (z. B. bei bekannten Teilnehmern oder festen Partnern)

Einwilligung zurücksetzen​

Wenn ein Teilnehmer z. B. versehentlich abgelehnt hat, kannst du den Status zurücksetzen:

  1. Suche den entsprechenden Teilnehmer in der Liste.
  2. Klicke in der Spalte Aktion auf Zurücksetzen.
Liste der Einwilligungen mit einem Eintrag und dem markierten Eintrag Zurücksetzen in der Spalte Aktion
Abbildung 7: Einwilligung zurücksetzen

Der Teilnehmer erhält dadurch beim nächsten Meeting erneut die Möglichkeit, seine Einwilligung zu treffen.

Versand nach Zurücksetzen der Einwilligung

Wenn du eine Einwilligung zurücksetzt, wird keine E-Mail sofort erneut versendet.

Die betroffene Person wird erst beim nächsten neu erstellten Meeting wieder automatisch per E-Mail informiert und kann ihre Einwilligung erneut abgeben.


Teilnehmer manuell hinzufügen​

Du kannst Einwilligungen auch proaktiv setzen, z. B. wenn:

  • du regelmäßig mit denselben externen Partnern arbeitest
  • Einwilligungen bereits außerhalb von Sally eingeholt wurden (z. B. vertraglich)
  1. Klicke in der Übersicht auf E-Mail hinzufügen.
  2. Trage im Fenster E-Mail zur Einwilligungsliste hinzufügen die E-Mail-Adresse ein und wähle den Einwilligungsstatus. Zur Wahl stehen An allen Meetings teilnehmen und An keinem Meeting teilnehmen.
  3. Klicke auf Hinzufügen, um den Eintrag zu speichern, oder auf Abbrechen.
Fenster E-Mail zur Einwilligungsliste hinzufügen mit dem Feld für die E-Mail-Adresse, dem Einwilligungsstatus und dem Button Hinzufügen
Abbildung 8: Einwilligung manuell hinterlegen
Tipp

Nutze diese Funktion sparsam und nur dann, wenn die Einwilligung nachweislich vorliegt (z. B. schriftlich oder vertraglich geregelt).