Wie du ein Meeting direkt im Browser aufnimmst
Manche Gespräche laufen nicht über einen Kalendertermin, zu dem sich Sally einladen lässt. Ein Anruf über Teams, eine Websitzung bei einem Kunden, eine schnelle Abstimmung ohne Einladung. Für diese Fälle nimmst du direkt im Browser auf, ohne dass Sally als Teilnehmer im Meeting sichtbar wird.
Sally nimmt dabei zwei Tonquellen zusammen auf: dein Mikrofon für die eigene Stimme und das Computer-Audio für alle anderen. Beides ergibt eine gemeinsame Aufnahme. Sobald sie hochgeladen ist, transkribiert Sally sie automatisch und schreibt die Zusammenfassung wie bei jedem anderen Meeting.
Sally weist im Bereich selbst darauf hin: „Du bist selbst dafür verantwortlich, alle aufgenommenen Personen über die Aufnahme zu informieren." Anders als beim Bot, der im Meeting sichtbar ist, sieht niemand, dass du aufnimmst.
Schnellnavigation
- Wofür sich dieser Weg eignet
- Aufnahme im Browser öffnen
- Die Aufnahmequellen
- Aufnahme starten
- Wenn kein Audio-Dialog erscheint
- Häufige Fragen
1. Wofür sich dieser Weg eignet
Der Weg über den Browser passt, wenn es keinen Termin gibt, zu dem Sally eingeladen werden könnte. Das trifft auf Telefonate zu, auf spontane Gespräche und auf jede Plattform, auf der ein Bot nicht mitkommen soll oder nicht mitkommen darf.
Der Unterschied zu den anderen Wegen ist die Sichtbarkeit. Bei der Teilnahme via Link tritt Sally als Teilnehmer bei, alle sehen sie in der Liste. Im Browser läuft die Aufnahme bei dir, es gibt keinen zusätzlichen Teilnehmer. Dafür liegt die Pflicht, die anderen zu informieren, allein bei dir.
2. Aufnahme im Browser öffnen
So kommst du dorthin:
- Wähle in der Seitenleiste unter Aufnehmen den Eintrag Im Browser aufnehmen.
Der Bereich erklärt sich in einem Satz selbst: „Meeting oder Anruf direkt im Browser aufnehmen. Sally transkribiert die Aufnahme automatisch nach dem Hochladen."
3. Die Aufnahmequellen
Unter Aufnahmequellen steht, was aufgenommen wird. Sally listet dort jedes gefundene Eingabegerät auf und mischt die aktiven Quellen in eine gemeinsame Aufnahme, genau wie es die Überschrift sagt: „Aufnahmequellen (werden in eine Aufnahme gemischt)". Zwei Quellen sind von Anfang an aktiv, und diese Kombination passt für die meisten Meetings: das Computer-Audio für die anderen, dein Mikrofon für dich selbst.
Über den Schalter rechts in jeder Zeile entscheidest du, ob die Quelle aufgenommen wird. Das Computer-Audio brauchst du nur dann nicht, wenn gar nichts aus dem Rechner kommt, beispielsweise bei einem Gespräch im Raum, das dein Mikrofon vollständig einfängt. Schaltest du es in allen anderen Fällen ab, fehlen die anderen Teilnehmer in der Aufnahme.
3.1. Computer-Audio
Das ist der Ton, der aus deinem Rechner kommt, also die Stimmen der anderen Teilnehmer. Sally beschreibt die Quelle als „Andere Teilnehmer (Tab- oder System-Audio)". Ohne diese Quelle hörst du in der Aufnahme später nur dich selbst.
3.2. Mikrofon
Das ist deine eigene Stimme. Standard-Mikrofon ist von Anfang an aktiv und folgt dem, was in deinem System eingestellt ist. Sally nennt das aktuelle Gerät direkt darunter, beispielsweise „Folgt dem System · Poly BT700". Wechselst du das Headset, geht die Aufnahme mit, ohne dass du hier etwas änderst. Die Gerätenamen erscheinen, sobald der Browser die Mikrofon-Erlaubnis bekommen hat.
3.3. Weitere Geräte
Unter dem Standard-Mikrofon listet Sally jedes weitere Eingabegerät deines Rechners auf, ausgeschaltet. Schalte eines an, dann wird es mit aufgenommen. Das lohnt sich, wenn im Raum ein zweites Mikrofon steht, beispielsweise ein Konferenzmikrofon neben deinem Headset. Alle aktiven Quellen landen in derselben Aufnahme.
4. Aufnahme starten
- Wenn du deine Tonquellen eingerichtet hast, klicke auf Aufnahme starten.
- Der Browser fragt nun, was geteilt werden soll: ein einzelner Tab, ein Fenster oder der gesamte Bildschirm. Die genauen Beschriftungen hängen vom Browser ab, in der Abbildung ist es Chrome.
Das ist der wichtigste Punkt in diesem Dialog. Ohne die Freigabe des Systemaudios wird der Ton vom Computer nicht aufgenommen. In Chrome heißt der Schalter Mit Systemaudio teilen. Wenn du ihn nicht einschaltest, nimmt Sally nur dein Mikrofon auf. Die Gegenstimme fehlt vollständig. Du merkst es erst, wenn im Transkript nur deine eigenen Sätze stehen.
Wir empfehlen, den gesamten Bildschirm freizugeben. Bei einem einzelnen Tab oder Fenster kommt nur der Ton dieser einen Quelle mit. Läuft das Gespräch in einer anderen Anwendung oder ist beim Teilen versehentlich die falsche Quelle ausgewählt, fehlt der Ton in der Aufnahme.
- Beim ersten Mal fragt der Browser zusätzlich nach der Erlaubnis für das Mikrofon. Sally kündigt das an: „Beim Start fragt der Browser einmalig nach Mikrofon-Berechtigung." Wähle im Aufklappmenü dein Mikrofon aus und klicke auf Beim Besuch der Website erlauben. Damit bleibt die Erlaubnis erhalten und der Browser fragt bei der nächsten Aufnahme nicht mehr danach. Dieses Mal erlauben gilt nur für diese eine Aufnahme. Dahinter bereitet Sally die Aufnahme schon vor, im Bereich steht währenddessen Bereite Aufnahme vor ….
4.1. Die laufende Aufnahme
Sobald alle Quellen bereitstehen, wechselt der Bereich auf Aufnahme läuft und zählt die Dauer mit. Die Aussteuerung darunter zeigt beide Quellen in unterschiedlichen Farben, lila steht für dein Mikrofon und rot für das Computer-Audio. Darunter ist jede Quelle noch einmal mit ihrem eigenen Pegel aufgeführt.
Daran erkennst du gleich am Anfang, ob wirklich beide Seiten ankommen. Bleibt der Pegel beim Computer-Audio leer, während die anderen sprechen, fehlt die Freigabe des Systemtons. Dann lohnt es sich, die Aufnahme sofort neu zu starten, statt am Ende ein halbes Transkript zu haben.
Mit der Pause hältst du die Aufnahme an, mit dem roten Knopf beendest du sie. Während der Pause steht im Bereich Pausiert. Über Aufnahme fortsetzen läuft dieselbe Aufnahme weiter.
4.2. Aufnahme beenden
Nach dem Beenden steht Aufnahme fertig mit der Gesamtdauer im Bereich. Unter Vorschau kannst du die Aufnahme direkt anhören, noch bevor du sie hochlädst.
Erst mit Hochladen geht die Aufnahme an Sally. Dort wird sie transkribiert und bekommt ihre Zusammenfassung. Weiter aufnehmen setzt dieselbe Aufnahme fort, wenn das Gespräch doch noch weitergeht. Erneut aufnehmen startet von vorn. Aufnahme verwerfen löscht sie ganz, dabei fragt Sally noch einmal nach.
Die hochgeladene Aufnahme findest du anschließend unter Aufzeichnungen wie jede andere Aufnahme.
4.3. Wenn die Freigabe fehlt
Wird die Freigabe abgebrochen oder vom Browser blockiert, zeigt Sally einen Hinweis, dass die Aufnahme nicht gestartet werden konnte. Mit Erneut versuchen nimmst du einen zweiten Anlauf.
An derselben Stelle stehen auch die übrigen Meldungen. „Das gewählte Aufnahmegerät wurde nicht gefunden" deutet auf ein Mikrofon, das nicht mehr angeschlossen ist. „Auf das Aufnahmegerät konnte nicht zugegriffen werden" heißt, dass gerade ein anderes Programm darauf zugreift. „Keine Aufnahmequelle aktiv" kommt, wenn in der Liste jede Quelle ausgeschaltet ist. Fehlt der Systemton ganz, sagt Sally, dass kein System-Audio aufgenommen wurde. Als Ausweg nennt sie einen anderen Tab oder ein virtuelles Audiogerät.
Für den Alltag am Computer gibt es den Meeting Recorder, die Sally-App für Windows und macOS. Sie erkennt Gespräche von selbst und fragt, ob sie mitschreiben soll. Damit entfallen der offene Tab und die Nachfrage des Browsers vor jeder Aufnahme.
4.4. Nicht abgeschlossene Aufnahmen
Sally sichert die laufende Aufnahme zusätzlich lokal im Browser. Lädt der Tab neu oder schließt du ihn versehentlich, ist die Aufnahme deshalb nicht verloren. Im Bereich erscheint dann die Liste Nicht abgeschlossene Aufnahmen auf diesem Gerät, die neueste zuerst. Mit Fortsetzen nimmst du dieselbe Aufnahme weiter auf, mit Hochladen schickst du sie direkt an Sally, mit Verwerfen löschst du sie.
Die Sicherung liegt nur in diesem Browser auf diesem Rechner. Auf einem anderen Gerät oder in einem anderen Browser findest du sie nicht.
Vor dem Verwerfen fragt Sally noch einmal nach. Gelöscht wird dabei auch die lokale Sicherungskopie, die Aufnahme lässt sich danach nicht mehr wiederherstellen.
5. Wenn kein Audio-Dialog erscheint
Nicht jeder Browser kann den Systemton weitergeben. Fragt dein Browser beim Start nicht nach dem Audio, hilft ein virtuelles Audiogerät, das den Systemton als Mikrofon-Eingang bereitstellt. Sally nennt die passenden Werkzeuge im Bereich Kein Audio-Dialog erscheint?.
Für macOS ist das BlackHole, für Windows ist es VB-Cable. Nach der Installation erscheint das virtuelle Gerät wie jedes andere Eingabegerät unter den Aufnahmequellen.
Schalte es an, dann nimmt Sally das Computer-Audio darüber auf. Der Freigabedialog aus Schritt 4 ist dann nicht mehr nötig.
6. Häufige Fragen
- 6.1. Sieht jemand, dass ich aufnehme
- 6.2. Der Eintrag ist ausgegraut
- 6.3. Unterschied zum Meeting Recorder
- 6.4. Wo du die Aufnahme findest
6.1. Sieht jemand, dass ich aufnehme
Nein. Es tritt kein Bot bei, in der Teilnehmerliste des Meetings ändert sich nichts. Genau deshalb liegt die Pflicht zur Information bei dir. Sally weist im Bereich ausdrücklich darauf hin.
6.2. Der Eintrag ist ausgegraut
Dann hat ein Owner oder Admin diesen Weg für das Unternehmenskonto abgeschaltet. Beim Zeigen auf den Eintrag erscheint der Hinweis Vom Administrator deaktiviert. Welche Wege offen sind, steuern die Aufnahmequellen.
6.3. Unterschied zum Meeting Recorder
Beides nimmt Mikrofon und Computer-Audio auf. Im Browser brauchst du keine Installation, dafür einen offenen Tab und die Freigabe des Browsers vor jeder Aufnahme. Der Meeting Recorder läuft als App im Hintergrund, erkennt Gespräche von selbst und wird einmal installiert, unter Windows oder unter macOS.
6.4. Wo du die Aufnahme findest
Unter Aufzeichnungen, zusammen mit allen anderen Aufnahmen. Transkript und Zusammenfassung entstehen automatisch, sobald die Aufnahme hochgeladen ist.









